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Volley Solothurn – VBC Oftringen 3:1 

Sporthalle Baseltor, ca. 30 Zuschauer, SR: D. Zulian, D. Zimmermann
Sätze: 25:21 (27‘); 25:14 (21‘); 21:25 (27`), 26:24 (28‘)
Total: 1 Stunde 52 Minuten 

VBC Oftringen
V. Benz, M. Bolliger, A. Bolliger, Burger, Dürig, Gloor, Maia, Meier, Nguekwian, Rössler, Weingard, Zihlmann
Coach: M. Murri
Oftringen ohne: S. Benz, Lazarevic, Leitner 

Volley Solothurn
Bobst, Schädler, De lo Cruz, Chittas, Kuraca, Antinoro, Klausener, Bur, Petrovic, Sotonic
Coach: C. Suter

von Stephanie Zihlmann

Bereits nach den ersten Spielminuten war klar, dass sowohl Volley Solothurn wie auch der VBC Oftringen diesen Match mit allen Mitteln für sich entscheiden wollen. Beide Teams standen immer noch mit 0 Punkten in der Rangliste da. In der Halle war es laut und heiss. Die Bedingungen erschwerten den Start für die Oftringerinnen. Nach einem 4:0 Rückstand verletzte sich die routinierte Spielerin Gloor und wurde für Dürig ausgewechselt. Oftringen fand nicht ins Spiel und somit ging der erste Satz leider knapp mit 25:21 an die Solothurnerinnen. Beim zweiten Satz folgte ein Tief des VBC Oftringen, was sich auch in einem Spielstand von 25:14 zeigte.

Den Spielstand von 2:0 liessen die Oftringer nicht auf sich sitzen. Nun folgte der Gegenangriff mit gezielten Finten, starken Smashs und platzierten Services. Den starken Services von Burger konnte auch der gegnerische Libero nicht entgegenhalten. Bei 21:22 war Rössler bereit für ihre Kampfservices. Souverän erzielte sie drei Punkte und Oftringen bejubelte den ersten Satzgewinn der Saison. Doch zu früh gefreut! Weil falsch gezählt wurde, musste der VBCO nochmals aufs Feld. Ihrem Ärger machten die Oftringerinnen durch den 25 Punkt Luft und brachten so den ersten Satzgewinn der Saison mit 25:21 in trockene Tücher.

Im vierten Satz konnten die Oftringer einen Vorsprung von 2:6 erzielen. Dies zwang den gegnerischen Coach zu einem frühen Time out. Solothurn konnte sich im Verlaufe des emotionsgeladenen Spiels erholen. Beide Teams kämpfen um jeden Punkt. Schlussendlich wurde es gegen Ende des Satzes erneut knapp für den VBCO. Nach einer unkonzentrierten Phase voller Eigenfehler waren es die Solothurnerinnen, die den Satz 26:24 für sich entscheiden konnten.

Die Serie der Niederlage konnten die Oftringerinnen also noch nicht unterbrechen. Obwohl in das Team in den Trainings Fortschritte macht, war der VBCO am vergangenen Samstag leider nur phasenweise in der Lage, diese Leistung abzurufen. Ganz nach dem Motto «Besiegt zu werden, ist meist nur ein temporärer Zustand. Aufzugeben macht ihn erst permanent.» gilt es auch in den kommenden Trainings positiv zu bleiben, hart weiterzuarbeiten und die nächste Gelegenheit – zum Beispiel jene vom kommenden Samstag gegen Muri-Bern – zu nutzen und die Jagd auf die nächsten drei Punkte zu starten.

 

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