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SV Volley Lengnau – VBC Oftringen 2
3:1 (27:25, 19:25, 25:21, 25:20)
 
VBC Oftringen 2
S. Hochuli, S. Baumann, J. Ming, , M. Bolliger, R. Loretz, J. Huber, C. D’Antico, S. Läubli, N. Haag, S. Heilmeier
Coach: S. Joller
VBCO ohne: C. Disler, V. Benz, E. Karkin, S. Wiedemeier, A. Amrein, S. Gerber, V. Willhelm, J. Benz
 
Geschrieben von Svenja Heilmeier
 
 
Spät abends machten wir uns am Montag auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen den SV Lengnau.
Obwohl das Spiel eine halbe Stunde vorverschoben wurde, schienen wir schon mit einem Bein im Bett zu sein im ersten Satz. Unglaubliche sechs Servicefehler, viele davon hintereinander, hatten wir in der Mitte des ersten Satzes zu verbuchen, was wohl schlussendlich auch mit ein Grund für den Verlust dieses Satzes mit 27:25 war.
 
Voller Tatendrang und mit dem festen Entschluss, die Fehler zu korrigieren, starteten wir in den zweiten Satz. Nun hatte der VBC Oftringen die Oberhand und konnte mit geschickten Spielzügen (vor allem Passfinten von S. Baumann) diese Runde mit 19:25 für sich entscheiden.
 
Im folgenden Satz begann die Abnahme unserer Leistung und wohl auch der Anfang der Niederlage dieses Spiels. Trotz aller Bemühungen brachten wir keine wirkungsvolle Blockarbeit und Feldverteidigung zustande. Dahingestellt sei, ob es an fehlender Kommunikation, Konzentration oder an der stabilen Spielweise des Gegners lag. Denn der SV Lengnau stand in diesem Satz stabiler denn je auf dem Feld, schloss alle Lücken in der Verteidigung, sah unsere Spielzüge voraus und fand schlussendlich den erfolgreichen Abschluss mit 25:21. Inzwischen waren die Gemüter auf beiden Feldhälften erhitzt und die emotionalen Ausrufe einiger Spielerinnen mussten vom Schiedsrichter etwas gebremst werden.
 
Der letzte Satz repräsentierte das Spiel 1:1. Mit einem schlechten Start mit unpräziser Abnahme- und Blockarbeit machten wir uns es nicht einfach. Als unsere Passeuse dann mit einem viel zu hohen Puls am Boden lag und ausgewechselt werden musste, brachen alle Dämme und das Gefühlschaos der Spielerinnen war perfekt. Dennoch konnten wir uns wieder etwas fangen, auch aufgrund der soliden Leistung der eingewechselten Passeuse J. Ming. Es folgte eine Aufholjagd à la VBC Oftringen 2, die aber viel zu spät begann und deshalb den Satz- und somit den Matchverlust nicht verhindern konnte (25:20).
 
Wahnsinnig enttäuscht und auch ein wenig erstaunt über das Ergebnis mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen.
 
Mit viel Elan werden wir aber an unseren Schwächen arbeiten und freuen uns enorm auf das Rückspiel.
 
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